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Stadtjäger Ich stehe als Ansprechpartner für Jäger, Ordnungsamt und örtliche Verwaltungen bei Problemen mit Wildtieren, Reptilien und Exoten im Siedlungsbereich zur Verfügung. Es sollten nur speziell ausgebildete Jäger im befriedeten Bezirk tätig werden, um Gefahren für Mensch und Tier so gering wie möglich zu halten. Die Aufgaben sind die Beratung, der Fang und die Auswilderung von Tieren, die Schäden oder Gefahren verursachen können. Ebenso der gezielter Fang von erkrankten Tieren. Weiterhin biete ich die Kontrolle und den Schutz privater, öffentlicher und privatrechtlicher Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Stadtwerken und Unternehmen an, um Schäden durch Wildtiere zu vermeiden, sowie die Übertragung von Krankheiten (Zoonosen) zu verhindern. (Bild: Dachs in einem nicht genutzten Kellerraum)  
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Unterstützung der Bauhöfe bei der Wildtierkörperbeseitigung Die Jagdpächter erfüllen derzeit freiwillig die Aufgabe, Tierkörper von Unfallwild oder in den Revieren zu beseitigen. Dies betrifft aber lediglich die Tiere, die dem Jagdrecht unterstehen, im Selbstverständnis der Jäger geht es hier um Fuchs, Dachs, Reh und Wildschwein, in Ausnahmefällen noch Marderartige. Alle anderen Tierkörper werden von Bauhofmitarbeitern aufgenommen und beseitigt. Der Wildlife-Service Zollernalb ist Ansprechpartner der Bauhöfe, dokumentiert den Fundort sowie die Tierart und verbringt die Tierkörper entweder zur Konfiskatsammelstelle oder bei Erkrankungen zum CVUA Stuttgart. Der Abtransport erfolgt in luftdicht verschließbaren Kunststoffsäcken, die ggfs. nochmals in entsprechende Transportboxen mit Deckel verpackt werden. Dadurch ist ausgeschlossen, dass kontaminiertes Material nach aussen dringt. Eine Gefährdung der Mitarbeiter durch Zoonosen wird vermieden. Weiterhin biete ich Seminare für Bauhofmitarbeiter an, um den Umgang mit Totfunden bestmöglich vorzubereiten: Inhalte sind die möglichen Tierarten, übertragbare Krankheiten, Sicherungsmaß- nahmen sowie die notwendige persönliche Schutzausrüstung und entsprechende Desinfektionsmittel. Nicht zuletzt werden Ansprech- partner für offensichtlich kranke Tiere genannt und die Erkennung von meldepflichtigen Tierkrankheiten geschult.
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Informationen an Schulen und Kindergärten Bereits in den Kindergärten sollte damit begonnen werden, die Kinder und auch die ErzieherInnen zum Umgang mit Wildtieren zu informieren. Dieses Bildungsangebot sollte auf Grund des Wegfalls der Heimatkunde auch an Grund-/ weiterführenden Schulen fortgesetzt werden. Dazu gehört u.a. welche Tierarten im jeweiligen Umfeld vorkommen, wie sich die Tiere verhalten, woran man erkennen kann, ob es sich um gesunde, kranke oder Jungtiere handelt. Wann ist Hilfe notwendig, wann sollte das Tier in Ruhe gelassen werden, wann ist Vorsicht geboten. Dies soll altersgerecht in den jeweiligen Einrichtungen vorgestellt werden, Fragen werden beantwortet. Unterstützt wird das durch Lernmaterialien von „Lernort Natur“, einer Initiative der Jägerschaft. Zur Zeit auf Grund der entsprechenden Schließungen nicht möglich.  
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